Otto Aerospace schließt Milliardenvertrag mit Flexjet für den Phantom 3500

Phantom 3500. Foto: Otto Aerospace
Phantom 3500. Foto: Otto Aerospace

Der Vertrag mit Flexjet markiert den ersten großen Verkauf des ultraleichten Businessjets, der den Treibstoffverbrauch um bis zu 60 % senken soll

Das US-Unternehmen Otto Aerospace hat den Abschluss seines ersten großen Vertrags für den Phantom 3500 bekannt gegeben, einen ultraleichten Businessjet, der sich derzeit in der Entwicklung befindet. Die Vereinbarung wurde mit Flexjet, einem führenden Unternehmen der Business Aviation, geschlossen, das eine feste Bestellung über 300 Flugzeuge mit zusätzlichen Optionen für eine zukünftige Erweiterung aufgegeben hat.

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Neben dem Kauf sieht der Vertrag vor, dass das eigene Wartungsnetzwerk von Flexjet ein autorisiertes Servicezentrum von Otto Aerospace werden kann.

Innovation und Effizienz

Der Phantom 3500 wurde entwickelt, um neue Maßstäbe in der Business Aviation zu setzen, und wird eine Reichweite von bis zu 3.200 Seemeilen (ca. 5.926 km) mit vier Passagieren haben. Das Flugzeug setzt auf innovative Lösungen wie einen widerstandsarmen Rumpf und vereinfachte Flügelkonstruktionen mit „superlaminarem“ Strömungsprofil, das den Luftwiderstand deutlich reduziert.

Einer der kühnsten Aspekte des Projekts ist der Verzicht auf Fenster – eine Maßnahme, die dazu beiträgt, Gewicht und Luftwiderstand zu reduzieren. Mit diesen Entscheidungen schätzt Otto eine Treibstoffersparnis von bis zu 60 % im Vergleich zu Jets derselben Kategorie.

Der Erstflug ist für 2027 geplant, die Auslieferungen sollen 2030 beginnen.

Phantom 3500. Foto: Otto Aerospace
Phantom 3500. Foto: Otto Aerospace

Kenn Ricci, CEO von Flexjet, betonte, dass das Unternehmen stets auf „Innovation, nicht Imitation“ setzt, und erklärte, der Phantom 3500 sei der Ausdruck dieser Philosophie. Flexjet, das bereits Modelle wie die Gulfstream G700, die Bombardier Challenger 300 und die Embraer Praetor und Phenom betreibt, sieht in dem neuen Jet ein Schlüsselelement, um seine Flotte mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz zu erweitern.

Paul Tow, CEO von Otto Aerospace, hob hervor, dass der Vertrag „für sich selbst spricht und die Richtung widerspiegelt, in die sich die Luftfahrt entwickelt“. Seiner Meinung nach stellt der Phantom 3500 einen entscheidenden Moment für den Übergang der Branche zu einem nachhaltigeren und effizienteren Luftverkehr dar.

Offizielle Ankündigung

Die Ankündigung erfolgte während des UP Summit, einer Innovationsveranstaltung auf dem Flughafen Bentonville Municipal in Arkansas, die Branchenführer der Luft- und Raumfahrt sowie Technologieexperten zusammenbrachte.

Quelle und Bilder: Otto Aerospace. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.

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